Gymnasium oder andere Schulen?




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Gymnasium oder andere Schulen?

Beitragvon Zauberin » 17.11.2013, 23:43

Hey ich hätt mal ne Frage, ich hab noch keinen anderen Thread zum Thema gefunden... und zwar:
Mir ist aufgefallen (vielleicht irre ich mich ja auch?), dass ja die meisten von uns irgendwie aufs Gymnasium gehen oder anderweitig ihr Abitur machen wollen und ich frag mich obs da irgendeinen Zusammenhang gibt? Also ich will jetzt keinen schlecht machen oder so, es würd mich nur mal interessieren was ihr so darüber denkt? Oder liegts vielleicht daran dass man fürs Abitur einfach länger an der Schule ist und nicht schon mit 15/16 Abschluss hat? Wobei einige hier ja auch noch jünger sind was man so liest... Naja schreibt einfach mal was ihr meint (:
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Re: Gymnasium oder andere Schulen?

Beitragvon DieEinsame » 17.11.2013, 23:55

Das ist mir auch schon aufgefallen :) Ich denke, dass das durchaus mit dem Intellekt eines Menschen zu tun hat. Die meisten jungen Menschen sind noch sehr auf sich fixiert und ihnen fällt ihre Umgebung nicht so sehr auf. Lehrer sind einfach "alltägliche" Dinge, die jedem von uns einfach "passieren". Dass dahinter ein Mensch mit Gefühlen steckt, das sehen wir gar nicht all zu oft (habe ich z.B. in meiner Realschulzeit nie! Die erste "Lehrerliebe" bekam ich bei einem Klassenkameraden in der Fachoberschule mit ;)). Zumindest die im Klassenzimmer, da ist der persönliche Bezug auch schwerer herzustellen, als z.B. im kleineren Kreis.
(Meine erste eigene "Lehrerliebe" war ja mit meinem Fahrlehrer, da war ich auch schon fast 18...)

Ich selber war in Ausbildung bzw. berufstätig, als ich mich in IHN verliebt hatte, wegen dem ich mich hier vor 1 1/2 Jahren angemeldet hatte. Mit 20 Jahren auch in einem doch eher "höheren" Alter :)
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Re: Gymnasium oder andere Schulen?

Beitragvon Schattenpfote » 18.11.2013, 00:26

Ich kenn es selbst auch nur aus der Gymnasiums-Perspektive und kenne auch nur Leute in Bezug auf dieses Thema, die aufs Gymnasium gehen.
Das es an der Reife liegt, kann ich nicht beurteilen, bei mir fing es mit 15 an, bei einigen hier sogar eher.
Die Freunde die ich habe, welche an eine Mittelschule gehen, die würden mein Problem zB nie verstehen, sie verstehen nicht mal das ich mit Lehrern gut klarkomme oder einige mag. Ich kann das jetzt nicht auf alle beziehen, will ich gar nicht, aber so wie ich es erlebe, sind jene an unserem Gymnasium doch ein wenig, ja "reifer" und verstehen solche Probleme auch.
Also so wie ich es gesehen habe, sind Gymnasiasten mit Lehrern auf einer (ja wie kann ich das jetzt nicht-dumm-klingend ausdrücken) etwas engeren Beziehungsebene, zumal man ja auch länger zur Schule geht
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Re: Gymnasium oder andere Schulen?

Beitragvon Reika » 18.11.2013, 01:20

Das seh ich ganz anders :P jedenfalls habe ich anderweitige Erfahrungen gemacht. Ich war sechs Jahre lang auf der Realschule und habe Abi erst danach an einer Fachoberschule gemacht. Zunächst mal: Klar gab's bei uns an der Rea auch Leute, die Lehrer für eine Mischung aus Alien und Fußabtreter gehalten haben (überspitzt gesagt natürlich), aber es gab auch andere, denen durchaus bewusst war, dass das auch Menschen sind, die ein Leben, eine Geschichte, Gefühle haben. Mein Freundeskreis und ich z. B. waren dafür ein Beispiel, so ca. ab der 8. Klasse. Ich hab's damit bissl übertrieben als ich mich damals in das Lehrerchen verliebt hatte :P Na ja, und ein Freund am Gymnasium hat auch ähnlich getickt (also nicht verliebt, nur die Einstellung zu Lehrern^^) und aber auch gesagt, dass viele das bei ihm so gar nicht sehen würden. Soll heißen: Ich vertrete mal wieder die These, dass es solche und solche Menschen gibt und sich das weniger an der Schulart ablesen lässt. (Schon gar nicht, wenn es darauf hinauslaufen soll, dass Gymnasiasten ja ach so viel besser sind als Realschüler -.-')

Ich finde auch nicht, dass das Argument sehr aussagekräftig ist, dass man an einem Gymnasium längere Zeit ist - das sind mittlerweile auch nur noch zwei Jahre mehr (Regelzeit wohlbemerkt) und wenn, dann baut man ja eher zu einzelnen Lehrern eine engere Bindung auf, je länger man diese als Lehrer hat, und nicht zu den Lehrern als Gesamtheit - und das kann ja auch stark variieren, wie lange/oft man einen tatsächlich hat. Du kannst an der Realschule einen Lehrer sieben Jahre lang nicht loswerden, aber am Gymnasium jeden Lehrer nur ein Jahr lang haben - als Extrembeispiele. Ich würde höchstens sagen, dass es am Gymnasium oder Fachoberschule etc. einfacher ist, dem Lehrer auf einer "erwachsenen" Ebene zu begegnen einfach, weil die Schüler dort älter und erwachsener sind und manchmal sogar sehr nah im Alter.

Ach ja und was ich auch noch sagen wollte: Ich würde schätzen, das Durchschnittsalter um sich in einen Lehrer zu verlieben sollte so bei 15 Jahren liegen - und dann ist's wurscht ob Realschule oder Gymnasium oder sogar Hauptschule. Wobei es eher interessant ist, warum tatsächlich die Hauptschule extrem unterrepräsentiert im Forum ist.
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Re: Gymnasium oder andere Schulen?

Beitragvon Schattenpfote » 18.11.2013, 16:49

Ich hoffe du hast das was ich geschrieben habe nicht falsch verstanden Reika :/
Gut vielleicht habe ich mich auch falsch ausgedrückt, und das mit "engerer Beziehung" sehe ich nun wirklich so. Aber ich wollte zu keiner Zeit sagen, das es solche Unterschiede zwischen den Schulformen gibt, es gibt ja überall solche und solche, wie du bereits sagtest und ich geb dir vollkommen Recht, allerdings erlebe ich es in meinem Freundeskreis genauso wie ich es schrieb und wollte damit eher meine persönliche Erfahrung ausdrücken.
Ich wollte keineswegs irgendwie jemandem zunahe treten oder ähnliches. Es tut mir wirklich leid, falls das so rüberkam :(
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Re: Gymnasium oder andere Schulen?

Beitragvon Zauberin » 18.11.2013, 18:19

Ich wollte hier auch niemanden irgendwie beleidigen oder herabstufen oder sonst was, mir ist das nur aufgefallen und ich teile auch Schattenpfotes Ansicht größtenteils, aber natürlich kann man nur sehr selten verallgemeinern, bei mir gings ja auch schon mit 15 ca. los. Und im Übrigen finde ich Gymnasiasten überhaupt nicht besser als Realschüler oder dergleichen, im Gegenteil ich finde an Realschulen lernt man (zumindest was ich so mitbekomme) viel mehr was man später auch irgendwie brauchen kann während man am Gymnasium meiner Meinung nach zwar vielleicht mehr lernt, aber darunter jede Menge unnützes Zeug. Zudem sagt die Schulart nie zwingend was über die wirkliche Intelligenz eines Menschen aus (zumindest nicht im Allgemeinen).
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Re: Gymnasium oder andere Schulen?

Beitragvon SpeedBär » 18.11.2013, 18:26

Eine Studie bewies, die schlausten Schüler bzw. die meisten Hochbegabten sind auf der Hauptschule, weil sie keine Lust auf Schule haben, weil sie unterfordert sind... *nur mal einwerf* :D
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Re: Gymnasium oder andere Schulen?

Beitragvon Kaulquappe » 18.11.2013, 18:35

Also was ich so in meiner Umgebung mitbekomme ist, dass die Lehrer auf Gymnasien ein familiäreres Umfeld schaffen, als die in der Mittelschule. Wenn ich z.B. meinem besten Kumpel (der wirklich sehr intelligent ist und Realschule geht) von unseren Lehrern erzähle, dann schaut der mich meistens so :shock: an, weil er das überhaupt nicht so kennt. Auch von dem was mir andere erzählen, finde ich die Art, wie Lehrer und Schüler miteinander umgehen, auf den verschiedenen Schultypen anders, soll nicht heißen, dass das eine besser ist als das andere. Allgemein hab ich so das Gefühl, dass die Lehrer auf meiner Schule irgendwie alle total komisch und gestört sind und irgendeine spezielle Macke haben, vielleicht liegt es auch daran :D Oder es liegt daran, dass wir einen speziellen Titel im Schulnamen tragen, der nur gestörte Leute anlockt :D
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Wir geben uns so viel Mühe, das, was wir wirklich fühlen, vor denjenigen zu verbergen, die am dringendsten über unsere wahren Gefühle Bescheid wissen sollten. Die Leute versuchen immer, ihre Gefühle zu unterdrücken, als wäre es irgendwie falsch, ganz natürliche Reaktionen auf das Leben zu haben. (Colleen Hoover - Maybe Someday)

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Re: Gymnasium oder andere Schulen?

Beitragvon Only_he_in_my_Dreams » 18.11.2013, 18:40

Also aus meiner Perspektive gesehen, sehe ich keinen Unterschied zwischen der Art & weise wie Realschüler oder Gymnasiasten mit ihren Lehrern klar kommen. Ich persönlich gehe seit der 5. Klasse auf die realschule & ich kenne außer mir zwar keinen anderen auf meiner Schule der in seinen Lehrer verliebt ist, aber niemand aus meiner Klasse sieht Lehrer nicht als ganz normale Menschen. Ich glaube es ist einfach Zufall, dass so viele von uns Gymnasiasten sind. :)
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Re: Gymnasium oder andere Schulen?

Beitragvon Zauberin » 18.11.2013, 19:05

Also zu meiner Schule kann ich noch sagen, dass wir ne Privatschule sind (und katholisch :cry: ) und unsere Lehrer bleiben meistens wirklich seeehr lange bei uns, seitdem ich auf der Schule bin sind (abgesehen von denen die in Pension gingen) vielleicht 3-4 Lehrer/innen bei uns gegangen und wir haben auch ne Lehrerin die selbst als Schülerin bei uns war und welche ihrer ehemaligen Lehrer jetzt als Kollegen hat (ich stells mir lustig vor xD). Bei uns ist also wirklich so n bisschen familiäres Feeling da (oh... Mädchenschule müsst ich wohl auch noch erwähnen ^^) und was das mit den "Macken" bei den Lehrern angeht... ganz ehrlich ich könnte glaub ich nicht einen (oder eine) sagen, der (die) wirklich total "normal" wäre :ugly:
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Re: Gymnasium oder andere Schulen?

Beitragvon nickelbackerin » 18.11.2013, 19:24

Ich glaube auch, dass es ein Zufall ist, dass hier so viele sind, die auf ein Gymnasium gehen/gegangen sind :)
Aber trotzdem glaube ich, dass der Umgang zwischen Schülern aus der Oberstufe (bzw. in Q1 + Q2) und Lehrern eine anderer ist als mit den Jahrgängen dadrunter. MIr ist das besonders aufgefallen, dass wir jetzt auch mit den Lehrer auf neckischer und freundschaftlicher Basis sprechen bzw. das mehr vorhanden ist als vorher und ich glaube, wenn man mit den Lehrern auch Scherze machen kann und mit ihnen über privates spricht, was besonders bei den jungen Lehrern vielleicht keinen großen Unterschied aufweist (im Bezug auf Interessen etc.). Aber natürlich ist das auch immer vom Lehrer abhängig ;)
Ich denke einfach, dass durch das Annähern auf der Basis des Alters bestimmte Unterhaltungsarten mehr ausgeprägt sind, die auch den Lehrer mehr als "Mensch" darstellen (blöd ausgedrückt, aber ich hoffe ihr wisst was ich meine :s :D) und was dann die Gefahr mit sich bringt, dass der Mensch hinter alldem einen mehr gefallen könnte, als er sollte.
Und natürlich kann das auch schon bei den unteren Klassen der Fall sein, aber mir ist das jetzt bei mir persönlich sehr stark in den letzten 1 1/2 Jahren aufgefallen. :)
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Re: Gymnasium oder andere Schulen?

Beitragvon Physikerin » 18.11.2013, 22:16

Also ich denke mal das hat auf jeden Fall etwas mit der psychischen Reife jedes Menschen zu tun. Da ist es denke ich mal egal ob nun Hauptschule, Realschule oder Gymnasium.
Egal wie alt man ist, wenn man psychisch noch nicht bereit dazu ist sowas zu verstehen, dann kann man es schlichtweg nicht.
Ich bekomme immer wieder von meinen Lehrern und auch von anderen Personen gesagt, dass ich mich sehr viel reifer verhalte, als Leute in meinem alter oder Leute aus meinem Jahrgang ( die sind ja 2 Jahre jünge) ich denke, deswegen kann ich mich mit Lehrer auch auf einer ganz anderen Basis unterhalten und sie auch mal "verarschen".
Wie gesagt, die Leute aus meinem Jahrgang, die davon wissen, die können das einfach noch nicht nachvollziehen, sie finden die Lehrer scheiße und denken "die wollen uuns doch nur quälen" und haben generell nur Augen für sich oder irgendwelche "voll coolen Swagger" ;-)

Oh Gott ich hoffe, das is nicht zu verwirrend :p
LG Physikerin

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Re: Gymnasium oder andere Schulen?

Beitragvon nickelbackerin » 18.11.2013, 22:23

VampireOfHell hat geschrieben:Ich bekomme immer wieder von meinen Lehrern und auch von anderen Personen gesagt, dass ich mich sehr viel reifer verhalte, als Leute in meinem alter oder Leute aus meinem Jahrgang ( die sind ja 2 Jahre jünge) ich denke, deswegen kann ich mich mit Lehrer auch auf einer ganz anderen Basis unterhalten und sie auch mal "verarschen".


Genau!
So denke ich auch :)
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Re: Gymnasium oder andere Schulen?

Beitragvon amistosa » 18.11.2013, 22:43

Ich denke, dass man das so nicht wirklich verallgemeinern kann & es sicher auch zum Teil Zufall ist, dass so viele Gymnasiasten hier sind.
Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, dass es damit zusammenhängt, wie man "Schule" an sich sieht - am Gymnasium ist man doch meistens gefordert und die Schule nimmt einen großen Teil der Freizeit mit ein, an der Realschule auch - nichts gegen Mittelschüler an sich, da gibt es immer solche und solche - aber letztendlich nehmen einige (zumind. die, die ich kenne) an der Mittelschule das alles nicht so krass ernst wie ich es bei Realschülern und mir - Gymnasium - wahrnehme. Dadurch sieht man die Schule und somit auch die Lehrer mit anderen Augen, was dazu führen könnte, dass man eben eher Gefühle entwickelt. Oder Mittelschüler sind nicht so kommunikativ und redebedürftig, was das Thema angeht.

Letztendlich ist es typabhängig, sowohl von uns "Verliebten" als auch vom Lehrer, was für ein Bild er selbst entstehen lässt. Es kann Gymnasiasten geben, die die Schule nicht ernstnehmen und sich somit auch eher seltener in ihre Lehrer vergucken und Mittelschüler, für die Schule wichtig ist und die auch Gefühle entwickeln.. Und Lehrer, die entweder ihre Schüler an sich ranlassen, so eine angenehmere Athmosphäre schaffen und somit auch das "Risiko des Verliebens" höher ist oder eben sehr distanziert mit der Klasse umgehen.

Ich kenne aus meiner Stadt eine ehem. Realschülerin, die mit ihrem ehem. Lehrer zusammen ist, und das spricht ja doch deutlihc dafür, dass es nicht nur ein "gymnasiales Syndrom" ist ;)
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Re: Gymnasium oder andere Schulen?

Beitragvon SummerParadise » 18.11.2013, 22:53

Ich glaube nicht, dass es an der Intelligenz liegt, in wen man sich verliebt und sich nur die klugen Schüler in erfahrene Lehrer verlieben. Es mag ja sein, dass manche Schüler sich weniger Gedanken um den Lehrer als Mensch machen als andere, aber dazu muss man nicht aufs Gymnasium gehen. Auf dem Gymnasium, der Realschule und der Hauptschule gibt es Schüler, die alles andere im Kopf haben als Schule und die damit verbundenen Lehrer und auch welche, die sich da eher Gedanken drum machen. Ich glaube auch nicht, dass es was mit dem Alter zu tun hat, ich war 13 als ich mich verliebte und damit bin ich nicht die einzige. Ich glaube, dass es schon einen Grund gibt, weshalb es wenig Hauptschüler hier gibt und viele Gymnasiasten und einige Realschüler: Die Anzahl der Schulen. Es gibt viel weniger Hauptschulen als Gymnasien, was heißt, dass es mehr Gymnasiasten als Hauptschüler gibt. Und vielleicht liegt es zum Teil auch daran, dass Gymnasiasten sich mehr mit dem Thema Lehrerliebe allgemein auseinandersetzen und dadurch eher auf dieses Forum stoßen. So leicht zu finden ist das Forum dann doch nicht, ich hab Gefühle 100 Mal darüber recherchiert und es nie gefunden, bin ich durch Zufall hier landete.
Insgesamt glaub ich also nicht, dass es an der Schulform oder dem Alter liegt...
Genauso wie es früher war
wird's nie mehr sein, das ist mir klar
doch hol' ich gern die Erinnerung zurück -
für einen Augenblick
(Saltatio Mortis - Erinnerung)
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