Kleine Gedichte, die zu unserem kleinen "Problem"




Gedichte und Geschichten

Re: Kleine Gedichte, die zu unserem kleinen "Problem"

Beitragvon Honey » 29.12.2008, 19:54

Ich find es auch total schön.
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von Anzeige » 29.12.2008, 19:54

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Re: Kleine Gedichte, die zu unserem kleinen "Problem"

Beitragvon Kiki » 30.12.2008, 12:24

Danke! :D
Lange darauf gewartet,
auf etwas, dass nie sein wird.
Mit der Hoffnung daran,
zu finden, was es nicht gibt.
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Re: Kleine Gedichte, die zu unserem kleinen "Problem"

Beitragvon Kiki » 11.02.2009, 21:09

1.) Warum bist du in mein Leben getreten?
Warum lernten wir uns kennen?
Schicksal?
Zufall?

Nie haben wir uns beachtet, betrachtet.
Doch änderte sich alles an einem Tag,
einfach so.

Kribbeln im Bauch,
Heimlicher Trommelwirbel im Herzen.

Der Tag danach,
kaum zu erklären was war,
was kommt.



2.) Ich sitze hier und bin allein.
Mache mir tausend Gedanken,
doch sie beginnen immer zu schwanken.
Zurück zu dem Moment,
indem ich dich das erste Mal sah.
Allein der Gedanke an dich
lässt mich unendliche Sehnsucht spüren.
Sehnsucht nach einem Moment mit dir.
Ich versinke in meinen Träumen,
male mir Bilder aus, wie es sein könnte
mit dir…
Doch was passiert in der Wirklichkeit?
Erwachen tue ich natürlich allein.
Wie kann das gehen,
dass man Dinge vermisst,
die nie wirklich existiert haben
und die nie Bestand haben werden?
Manchmal trifft man einen Menschen,
der einen verzaubert,
der einem Seiten zeigt, die noch verborgen waren.
Sie bringen Gefühle hervor, von denen man dachte,
dass man nie in dieser Weise fühlen könnte.
Und dann, ganz plötzlich, spürt man,
dass diese Gefühle nicht erwidert werden.
Aber wie auch?
Es gibt Dinge, die unausgesprochen bleiben,
vor lauter Angst,
Bestätigung dieser unerwiderten Liebe zu erhalten.
Und irgendwann kommt der Zeitpunkt,
wo man sich wieder sieht, das zweite Mal im Leben.
Vielleicht bin ich ja dann nicht mehr so allein.
Allein mit meinen Gefühlen und kann verstehen,
was in mir vorgeht.
Kann dir dann vielleicht von dem Glück erzählen,
dass du mir bringst, wenn du nur in meiner Nähe bist,
weil ich gelernt habe, mich zu verstehen
und zu meinen Gefühlen zu stehen.
Du hast mir soviel gegeben, doch für andere war es nichts.
Du hast es nicht gewusst, doch unbewusst warst du da,
immer.



3.) Warum kann ich dich nicht vergessen?
Warum lasse ich dich nicht ziehen?
Was ist es, was mich so an dir hält?

Es ist nicht, weil du so attraktiv bist...
Es ist auch nicht, weil du so interessant und gleichsam faszinierend bist...
Es ist meine Liebe zu dir.
Sie fesselt mich und lässt mich nicht in Ruhe,
meine Liebe zu dir...
die immer stärker wird, wenn wir zusammen sind.
Es ist meine Liebe zu dir,
von der du nicht einmal weißt,
dass sie existiert...
Es ist meine Liebe zu dir,
die mein Herz zu Blei werden lässt.
Lange darauf gewartet,
auf etwas, dass nie sein wird.
Mit der Hoffnung daran,
zu finden, was es nicht gibt.
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Re: Kleine Gedichte, die zu unserem kleinen "Problem"

Beitragvon Eva » 25.03.2009, 13:11

Ich weiß nicht, ob ihr das schon kennt (konnt mir jetzt noch nicht alle durchlesen):


Liebeslied

Wie soll ich meine Seele halten, daß
sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie
hinheben über dich zu andern Dingen?
Ach gerne möcht ich sie bei irgendwas
Verlorenem im Dunkel unterbringen
an einer fremden stillen Stelle, die
nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen.
Doch alles, was uns anrührt, dich und mich,
nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich,
der aus zwei Saiten eine Stimme zieht.
Auf welches Instrument sind wir gespannt?
Und welcher Spieler hält uns in der Hand?
O süßes Lied.
RMR


Als ich es kennen gelernt hab, hat es sehr gut zu meiner Situation gepasst. Auch jetzt mag ich es noch sehr gern.
Eva
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Re: Kleine Gedichte, die zu unserem kleinen "Problem"

Beitragvon without a doubt » 19.04.2009, 11:26

schööön! ♥
Hope is the thing with feathers
That perches in the soul,
And sings the tune--without the words,
And never stops at all,

And sweetest in the gale is heard;
And sore must be the storm
That could abash the little bird
That kept so many warm.

I've heard it in the chillest land,
And on the strangest sea;
Yet, never, in extremity,
It asked a crumb of me.

~ Emily Dickinson
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Re: Kleine Gedichte, die zu unserem kleinen "Problem"

Beitragvon Hortensie » 19.04.2009, 14:21

WUNDERSCHÖÖÖÖÖÖÖN!! :love4:
Parting is all we know of heaven
And all we need of hell.
[Emily Dickinson]


I’ve got an arrow here.
Loving the hand that sent it
I the dart revere.
Fell, they will say, in “skirmish”!
Vanquished, my soul will know
By but a simple arrow
Sped by an archer’s bow.
[Emily Dickinson]
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Re: Kleine Gedichte, die zu unserem kleinen "Problem"

Beitragvon SirSHolmes » 19.04.2009, 15:01

Reika hat geschrieben:
Du fieberst dem Augenblick entgegen,
dann ist es endlich so weit, er kommt herein,
die meisten interessieren sich nicht
für das, was er tut,
für das, was er sagt,
sie nehmen zur Kenntnis, dass er da ist - mehr nicht.

Bei dir ist das anders,
seit einer Weile schon.
Du hast gemerkt, dass du ihn vermisst,
ist er mal nicht da,
du kannst es niemandem sagen.
Du denkst, wie es wohl wäre, mit ihm
durch den Park zu schlendern.
wie es wohl wäre, ihn zu küssen,
wie es wohl wäre, ihn leidenschaftlich zu lieben,
wäre er ein leidenschaftlicher Liebhaber?

Du weißt es nicht
und wahrscheinlich wirst du es auch nie erfahren.
Als deine Sitznachbarin dich anstupst
und sagt, er hätte gerade eine Frage gestellt,
kommst du aus deinen Träumen zurück in das Klassenzimmer
und versuchst, dich an die Frage zu erinnern,
die er gerade gestellt hat,
dein Lehrer, deine heimliche Liebe.



von wem ist dieses gedicht?
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Re: Kleine Gedichte, die zu unserem kleinen "Problem"

Beitragvon SirSHolmes » 19.04.2009, 15:03

Ich hab vor langer Zeit ein Gedicht gefunden das ist sooooo geil das mir den Atem raubt:

Eigentlich müsste ich wütend auf dich sein,
aber ich kann es nicht!

Eigentlich möchte ich weinen, damit es mir besser geht,
aber ich kann nicht!

Eigentlich möchte ich dich anschreien und ausflippen…
aber ich kann es nicht und bleib still!

Eigentlich will ich dich nie wieder sehn,
aber ich hab solche Sehnsucht nach dir!

Eigentlich will ich nicht an dich denken,
aber das letzte was ich denke bevor ich einschlafe und das erste nachdem ich aufwache bist DU!

Eigentlich könnt ich auf dich einschlagen,
aber ich kann nicht!
Viel lieber würde ich dich in den Arm nehmen und einfach nur deine Nähe spüren!

Eigentlich wusste ich, dass das mit uns nicht gut gehen kann,
aber ich habe trotzdem immer weiter gehofft.

Eigentlich weiß ich, dass keine Chance
besteht.
aber im Grunde will ich das gar nicht wahrhaben

Eigentlich möchte ich nicht, dass du ein Teil meines Lebens bist,
aber ich will dich auf keinen Fall verlieren!

Doch vergessen ist so schwer…
und eigentlich will ich dich gar nicht vergessen!
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Re: Kleine Gedichte, die zu unserem kleinen "Problem"

Beitragvon without a doubt » 21.04.2009, 19:34

Schöööön, es stimmt so sehr!
Hope is the thing with feathers
That perches in the soul,
And sings the tune--without the words,
And never stops at all,

And sweetest in the gale is heard;
And sore must be the storm
That could abash the little bird
That kept so many warm.

I've heard it in the chillest land,
And on the strangest sea;
Yet, never, in extremity,
It asked a crumb of me.

~ Emily Dickinson
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Re: Kleine Gedichte, die zu unserem kleinen "Problem"

Beitragvon Loveable » 21.04.2009, 21:09

Ich hab die erste und letzet Siete gelesen und hab nur gedacht "WOW".
Es passt wie die Faust aufs auge. Alle sind herzzereisend schön. Die selbstgeschriebenen auf Seite 1 sind voll gefühlvoll! Man merkt was du fühlst. Kompliment! Besser als manche Kult-Gedichte!
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Re: Kleine Gedichte, die zu unserem kleinen "Problem"

Beitragvon chrizzymauz » 29.04.2009, 15:16

oh leute, bei jedem der hier sein gedicht reingeschrieben hat, egal ob ers selber geschrieben hat oder nicht, merkt man genau, wie er fühlt. es ist scheinbar der fluch dieser liebe, dass man anscheinend immer das gleiche fühlt: jeder von uns. jeder von euch. es bringt einfach kein glück. aber es gehört zu den schönsten dingen, die einem passieren können.
es ist schön zu wissen, dass es euch auch so geht.

Monolog mit meinem Du

Und wieder steh'n wir hier im Dunkel
meiner Welt. Ich neben mir.
Und wieder schau' ich in die Augen,
die nicht da sind. So wie Du.
Und wärst Du jemals hier gewesen, wärst Du schon lange wieder weg.

Und wieder wirst Du es nicht hören,
was ich sag'. Wie jede Nacht.

Du hast die Feuer nicht gesehen, die hier lohten.
Und erst recht nicht, was darin verschwand
und starb für Dich.
Ganz klein und fahl ist nun
mein Herz. An seiner Stelle wächst ein schwarzes Loch.

Und dort steht noch die alte Trauerweide.
Wo jetzt die schwarze Rose blüht,
die einmal rot war,
liegt mein kaltgewordner Traum
begraben. Ich habe ihn mit Blütenblättern zugedeckt.

Und wieder hast Du nicht
mit mir gelitten. Wie jede Nacht.

Und wieder steh' ich hier im Finstern
meiner Welt. Ich wein' nicht mehr.
Und such' auch nicht mehr nach den Augen,
die nicht da sind. So wie Du.
Und wärst Du jemals hier gewesen, hätt' Dich mein schwarzes Loch verschluckt.

In meinem Kopf hör' ich noch Deine Stimme,
weil längst ein Splitter Deines Wesens
in meiner kleinen Seele steckt.
oMniS aMaNs AmEnS - latin lovers stay alive!
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Re: Kleine Gedichte, die zu unserem kleinen "Problem"

Beitragvon miracle » 22.06.2009, 18:07

Die Gedichte hier sind alle einfach wunderschön!!

Ich hab hier auch mal eins von mir. Es ist zwar nicht einmal annähernd so gut wie die anderen, erzählt dafür aber meine traurige Geschichte.


Unerwidert

Schon als ich Dich das erste Mal sah
Wusste ich Du bist wunderbar

Getan hätt' ich alles für Dich
Warst Du doch der Einzige für mich
Warst für mich mein Held
Der größte Stern am Himmelszelt

Doch hab' ich Dich je gekannt?
Nichtmal beim Vornamen hab ich Dich genannt

Momente gabs viele schöne
Doch leider auch viele laute Töne
Denn geliebt hast Du mich nie
Warum auch Du hast ja sie

Erschwerend kommt noch hinzu
Diese Liebe ist verboten und damit tabu!

Für Dich war ich immer nur eine Last
Eine Schande was Du mit mir machst
Forderst mich auf Dich zu vergessen
Um Dich nicht weiter zu stressen

Manchmal war es für mich der Himmel auf Erden
Doch immer schien ich in der Hölle zu sterben

Doch nun gehst Du fort
An einen fernen Ort
Kehrst nie mehr zurück
Nimmst mir all mein Glück

Und zurück bleibt mein Herz das Dich vermisst
Auch wenn Du mich schon bald vergisst
"Our minds sometimes see what our hearts wish were true."
(Dan Brown - Angels & Demons)
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Re: Kleine Gedichte, die zu unserem kleinen "Problem"

Beitragvon purzel » 22.06.2009, 18:10

OH man ist das toll! Hast du vielleicht Lust, dich einmal kurz im Vorstellungsbeereich vorzustellen und uns seine Situation zu schildern?
"Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man. Und dann fängt man an, sich zu beeilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen. Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten.Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein."
Beppo der Straßenkehrer aus dem Buch "Momo"

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Re: kiki verliebt

Beitragvon elvishgirl123 » 18.06.2013, 12:22

Kiki hat geschrieben:Vielen herzlichen Dank, aber nur das letzte ist von mir^^

:uglyf:
:keksess: haste schön jemacht, bin stolz, wa? freuste dich?
is nämlich jar keen jedicht
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Re: kiki verliebt

Beitragvon kupernikus64 » 18.06.2013, 12:26

elvishgirl123 hat geschrieben:
Kiki hat geschrieben:Vielen herzlichen Dank, aber nur das letzte ist von mir^^

:uglyf:
:keksess: haste schön jemacht, bin stolz, wa? freuste dich?
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Find ich asozial, dass du so was schreibst, ein Gedicht muss sich nicht zwingend reimen! Schalt mal den Kopf ein!
@kiki: wunderwunderschönes Gedicht! :love4: loveyou
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