EF, Qualifikationsphase und Abi




Alles was mit Lehrern allgemein zu tun hat - oder auch mit Schule und Beruf.

EF, Qualifikationsphase und Abi

Beitragvon Schokopony » 16.06.2015, 21:58

Hey,

Ich weiß jetzt nicht, ob das hier das richtige Forum ist, aber ich schreib jetzt mal hier rein. Außerdem sorry, wenns das Thema schon gab, aber ich hab nichts dazu gefunden. (Kann auch sein, dass ich wieder nicht so intelligent war ;D).

Also ich wollte fragen, wie ihr die Zeit in der Oberstufe überlebt. Wie ihr lernt, euch motiviert, euch für bestimmte Dinge vorbereitet, wie ihr euch aufrafft, wenn ihr nicht mehr weiter wisst und generell eure Oberstufenzeit.
Egal ob mittendrin oder schon raus, ich möchte liebend gerne eure Erfahrungen hören.
Was auch sehr interessant wäre, da wir ja ein Lehrerforum sind, wie ihr damit umgeht, ihn bzw sie bald nicht mehr (regelmäßig) zu sehen.

Mich interessiert das alles, weil ich im Moment am verzweifeln bin und meine Abifächer täglich im Kopf ändere (außer LK's die stehen leider schon).

Ich freue mich schon über eure Erfahrungen und hoffe ihr könnt mir meine Angst nehmen :$
Gruß,
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Re: EF, Qualifikationsphase und Abi

Beitragvon Hummelchen » 16.06.2015, 22:09

Ich habe mich entschieden, das LKs und Abifächer betrifft. Es sind die, wo ich am besten bin. Da denke ich nicht mehr drüber nach, es passt erst einmal so. Bis zum Abi dauert es ohnehin noch.
Meine Motivation ist gegen Schuljahresende in den Keller gekrochen :mrgreen: . Der beste Antrieb ist mein schlechtes Gewissen.
Ich habe zudem To-Do-Listen, um Überblick über den Papierkram zu behalten. Ansonsten frage ich mich immer, wie in bei dem Chaos noch was finde.
Ansonsten habe ich die begründete Hoffnung, mit meiner Liebsten auch nach der Schule noch in Kontakt zu bleiben.
Also irgendwie chillig :D Klingt aber nur so, in Wahrheit ist es natürlich Stress mit vielen Hausaufgaben, lernen etc. Ich muss noch an der Koordination arbeiten.
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Re: EF, Qualifikationsphase und Abi

Beitragvon Lui_Bee » 16.06.2015, 22:58

Also ehrlich gesagt: Die 2 Jahre Oberstufe waren die chilligsten Schuljahre überhaupt :D Freistunden, Kuchenlisten, Kurstreffen und und und. Es kommt ne menge dazu, was man sonst so eigentlich nicht gewohnt war. Die neuen Leute in den Kursen, dass man sein Zeug großteils selbstständig auf die Reihe kriegen muss, neue Lehrer, das Klausuren- und Benotungssystem ändert sich und noch vieles mehr. Aber das ist eigentlich alles richtig cool, war's für mich jedenfalls. Mir hat es gefallen so selbstständig arbeiten zu können, und dass die Lehrer einen meist auch so behandeln, dass man jetzt erwachsen ist/wird. Und das fand ich auch motivierend.
Man muss sich klar machen, dass es jetzt wirklich mal um was geht. Heißt NC Werte, Zukunftspläne... Man sollte sich Ziele setzen, dann wird es leichter. Ich hatte auch Glück, dass ich meine Lieblingsfächer als LKs wählen konnte und da mit super Noten rausgehe. Ich muss aber auch zugeben, dass ich in den Fächern, auf die ich keinen Bock hatte, einfach keinen Bock hatte und dazu passende Noten. Und wenn ich in meinen LKs mal keine Lust auf Hausaufgaben hatte, dann war das halt so :D Im großen und ganzen hatte ich aber kaum Probleme mit der Motivation. Es liegt aber auch in meiner Natur gerne zu lernen.
Die einzige Phase, die richtig stressig war, war das Vorabi. Das scheiß, scheiß Vorabi. Dagegen war das Abi locker flockig. Also wenn ihr ein Vorabi schreiben müsst, macht euch frühzeitig eure Notizen und langfristige Lernpläne. Ansonsten arbeitet natürlich so gut ihr könnt im Unterricht mit. Das erspart euch ne menge Lernarbeit!

Und zu der Angst, ihn/sie bald nicht mehr zu sehen: Diese Angst hat mich das letzte Jahr über regelmäßig in Panik verletzt. Vor ca 1 1/2 Monaten hab ich ihn dann gefragt, ob er sich nach dem Abi wohl ab und an mal bei mir melden würde. Seit dem hat sich unsere Beziehung so radikal verbessert, dass es absolut klar ist, dass das Abi keine Hürde für uns darstellt. Seit ich nicht mehr zur Schule gehe, sehen wir uns beinah sogar häufiger und regelmäßiger als vorher. Das ist aber natürlich nur meine Situation. Ich kann aber nur empfehlen das Thema einfach bei Gelegenheit anzusprechen, wenn es nicht vollkommen hoffnungslos erscheint.

Das wären meine Erfahrungen zur Oberstufe. Macht euch nicht so einen Kopf, sonder freut euch drauf! Und genießt die letzten Jahre so gut ihr könnt! Das Abi kommt schneller als ihr denkt und plötzlich ist es vorbei. Also, genießt die Zeit und habt keine Angst :)
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Re: EF, Qualifikationsphase und Abi

Beitragvon Schokopony » 16.06.2015, 23:25

Mein größtes Problem ist, ich bin selber dran schuld, dass ich eher 3-4 und paar 2 habe (will ich aber in der Q1 ändern) und deswegen dann mein Hausfrauen Abi mache, sprich deutsch-päda.

Was mich interessieren würde, ob jemand mathe mündlich ins abi genommen hat. Ich stehe jetzt 4 (haben die zk nicht wieder, weil mein Lehrer diese Woche krank isf), aber würde mich dann vll doch trauen mathe mündlich ins abi zunehmen anstatt bio mündlich bzw schriftlich. Hat damit jemand Erfahrung?
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Re: EF, Qualifikationsphase und Abi

Beitragvon Reika » 16.06.2015, 23:58

@Schokopony: Hausfrauen-Abi? Was ist das denn für ein ausgemachter Quatsch? Abi ist Abi, und in ein paar Jahren wirst du vielleicht schon selbst vergessen haben, welche Kurse du hattest, geschweige denn, dass das wen anders noch interessiert. Solang du nicht auf ein spezielles Studienfach aus bist wo du bestimmte Kurse schon einbringen kannst bei der Bewerbung, ist es doch echt egal, wo du die Prüfungen hattest. Und woher sowas kommt, dass Deutsch-Pädagogik mit Hausfrauen gleichzusetzen ist, will ich lieber gar nicht wissen :roll:
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Re: EF, Qualifikationsphase und Abi

Beitragvon Becks » 17.06.2015, 00:10

Joa . . . Also irgendwie hab ich es trotz G8 und 5 Prüfungsfächern als Opfer der niedersächsichen Bildungspolitik überlebt. Da mein Abi schon wieder 3 Jahre her ist, kann es sein, dass ich jetzt vielleicht aus Nostalgie alles schöner sehe, als es war, nur mal so als Warnung. 8)
Ich hab damals den Ratschlag der Lehrer, nur Fächer als LKs zu wählen, in denen man schlechtestens 3+ steht (bei mir waren das Englisch, Französisch und Deutsch) und die einen wirklich interessieren (Englisch und Französisch, Deutsch hab ich dann gezwungenermaßen als 3. LK genommen, kam aber gut klar), befolgt und es nicht bereut. Wenn ich nach Hause kam, habe ich oft erstmal gechillt und die Hausaufgaben entweder am späten Abend oder auch mal gar nicht erledigt^^ Nebenbei noch auf Minijob-Basis arbeiten ging auch klar. Ich habs als entspannend empfunden, einige Fächer abwählen zu können, wenn auch leider nicht die Abwahl aller Hassfächer möglich war. :ugly: Übrigens fand ich das Vorabi auch anstrengender und anspruchsvoller als das richtige Abi und es fiel auch schlechter aus als mein richtiges Abi. Von daher mein Tipp an alle: Lasst euch nicht vom Vorabi entmutigen oder verängstigen!
Ich hatte meinen Lehrer seit Anfang der 10. nicht mehr im Unterricht, aber man ist sich noch oft genug begegnet, dass die Angst mit dem nicht-mehr-Sehen erst konkret ein halbes Jahr vorm Abi kam. Ich muss sagen, dass ichs mit dem Fragen nach Kontakt halten mordsmäßig verkackt habe, da ich mich nie getraut hab, und daher am Montag nach meinem Abi-Ball dafür extra nochmal in die Schule bin. War dann aber auch alles gut, hätte ich ruhig vorher fragen können. :lol:

Ich hatte Mathe nicht im mündlichen Abi, aber als schriftliches Prüfungsfach auf normalem Niveau. Ich stand in der 10. auf einer 4, kam dann aber in der Oberstufe gut zurecht. Ich denke, gerade in Mathe ist das auch sehr abhängig vom Lehrer. Ein schlechtes Ergebnis, sprich Unterkurse ( unter 5 Punkte) hatten im mündlichen Mathe-Abi eigentlich nur die Leute aus meinem Jahrgang, die kein Stück gelernt haben und auch sonst immer eher auf nem Unterkurs standen. Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber bei uns werden in den mündlichen Prüfungen die Semesterthemen, in denen man abgefragt wird, ganz offiziell mit den Schülern abgestimmt. Man muss dann also nicht alles lernen und wird nicht komplett wahnsinnig.
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Re: EF, Qualifikationsphase und Abi

Beitragvon Schokopony » 17.06.2015, 02:02

Reika hat geschrieben:@Schokopony: Hausfrauen-Abi? Was ist das denn für ein ausgemachter Quatsch? Abi ist Abi, und in ein paar Jahren wirst du vielleicht schon selbst vergessen haben, welche Kurse du hattest, geschweige denn, dass das wen anders noch interessiert. Solang du nicht auf ein spezielles Studienfach aus bist wo du bestimmte Kurse schon einbringen kannst bei der Bewerbung, ist es doch echt egal, wo du die Prüfungen hattest. Und woher sowas kommt, dass Deutsch-Pädagogik mit Hausfrauen gleichzusetzen ist, will ich lieber gar nicht wissen :roll:


Bei uns heißt das irgendwie so und wir sagen das dann immer aus Spaß (erst recht bei den Jungs ^^). Meine Vermutung für den Namen ist, dass Päda ja Erziehung ist und deutsch um die sprache bei zu bringen. das hört sich echt abwertend an.

Studieren wollte ich sowieso Lehramt bzw irgendwas mit jugendlichen und wenn man da Pädagogik hat, kann das ja schon bisschen nett aussehen bei der Bewerbung ^^ Aber allgemein hast du recht, es interessiert keinen, ob ich jetzt bio oder sowi im abi habe. Hauptsache guter schnitt.

@Becks
Den Ratschlag mit den fächern habe ich auch so gut wie beachten wollen, aber 1 Lk konnte ich (weil abgewählt oder spanisch nicht seit ser 8 habe) mich nur noch zwischen bio, deutsch, mathe und englisch entscheiden. Mathe wäre übel geworden, englisch könnte auch problematisch werden, wegen Aussprache und z.b Präpositionen oft falsch sind. Deutsch bin ich nicht die beste im analysieren, kann aber auch an meiner jetzigen Lehrerin liegen. Naja und Bio, da steh ich auch 3/3- Klausur aber 4 (kann auch daran liegen, dass das neu für mich ist)

Das mit meinem Lehrer, da könnte ich mich auch nicht trauen ihn zu fragen. Aber ich hab ja, wenn ich mich nicht mit augenkontakt traue, ihm eine mail schreiben. Aber so, wie ee im Moment zu mir ist, dürfte das erstmal bei mir kein Problem werden :$
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Re: EF, Qualifikationsphase und Abi

Beitragvon Becks » 17.06.2015, 10:53

Schokopony hat geschrieben:Studieren wollte ich sowieso Lehramt bzw irgendwas mit jugendlichen und wenn man da Pädagogik hat, kann das ja schon bisschen nett aussehen bei der Bewerbung ^^ Aber allgemein hast du recht, es interessiert keinen, ob ich jetzt bio oder sowi im abi habe. Hauptsache guter schnitt.

Ich weiß nicht, wie groß deine Wunsch-Uni ist, aber an meiner Uni und an anderen Unis, an denen ich mich damals für Lehramt beworben habe, läuft der gesamte Bewerbungsprozess online. Da interessiert es die leider wirklich null, welche Fächer du hattest, sprich, man kann nicht mit Pädagogik oder so punkten, und wie deine Einzelleistung in den Fächern war. Die wollten mein Abi-Zeugnis erst zur Einschreibung sehen als Bestätigung, dass ich wirklich den Schnitt habe, mit dem ich mich beworben habe, denn ich musste bei der Bewerbung nur meinen Abi-Schnitt angeben. Ein guter Schnitt ist also wirklich das einzige, was zählt. :wink:
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Re: EF, Qualifikationsphase und Abi

Beitragvon Lovesong » 17.06.2015, 11:31

Ich glaube, ihr solltet euch einfach nicht so viel Stress machen, was die Oberstufe angeht. Das ist alles nicht so schlimm, wie man es sich vorstellt.
Gerade dadurch, dass man ja zu den "Großen" zählt, wird der Umgang mit den Lehrern nochmal lockerer. Auch wenn gerade die Q1/2 extrem anstrengend war (aber eher wegen der 38 Wochenstunden als wegen der Fächer), war die Oberstufe auch für mich die entspannteste Zeit (welch Ironie, wo es da doch eigentlich um alles geht am Ende^^).

Über die Abifächer braucht man sich so früh eigentlich noch keine Gedanken machen. Bei mir war es zum Beispiel so, dass ich bis zur 9. gesagt habe, ich wähle Physik und Chemie ab und mache Bio weiter. In der E habe ich mich dann schlagartig umentschieden, Physik und Chemie weitergemacht und Bio abgewählt, weil der Unterricht einfach... anders war. Lag wsl bei mir auch am Lehrer, aber teilweise können solche Verbesserungen/Verschlechterungen schon sein.

Hätte man mich zum Ende des 1. HJ der 9. Klasse gefragt, was wohl meine Abifächer werden, hätte ich wohl geantwortet, dass Englisch und Geschichte die LKs werden und ich Deutsch, Spanisch und Mathe (Mathe und Deutsch sind in Hessen im Abitur Pflicht) als weitere Prüfungsfächer nehme.
Letztendlich sind es Mathe/Geschichte als LKs und Deutsch, Physik, Chemie als GKs geworden. Und ich hab die Entscheidung nicht bereut.
Also, da kann sich noch extrem viel ändern^^ Kein Stress!!
Ich erkenn dich, schwarzer Prinz, und fürcht mich nicht vor dir. Du bist nicht, wie sie dich beschreiben. - Elisabeth -
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Alles wird gut.
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Re: EF, Qualifikationsphase und Abi

Beitragvon Schokopony » 17.06.2015, 19:04

Becks hat geschrieben:Ich weiß nicht, wie groß deine Wunsch-Uni ist, aber an meiner Uni und an anderen Unis, an denen ich mich damals für Lehramt beworben habe, läuft der gesamte Bewerbungsprozess online.

Vorzugsweise Köln, allerdings wenn ich mir die Voraussetzungen für die Fächerkombi sind ansehe, guck ich schon in der Umgebung.



Was mich immer bisschen nervös macht ist, dass alle Lehrer sagen: Ja, Oberstufe wird richtig schwer und dann die Schüler: Oberstufe war/ist voll easy. Irgendwie wollen die uns verängstigen :D
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Re: EF, Qualifikationsphase und Abi

Beitragvon Zauberin » 18.06.2015, 12:52

Bei uns hieß es damals vor der Oberstufe ja, da wird alles anders, da kriegt ihr keine Folien und Arbeitsblätter mehr vorgelegt, da müsst ihr selber mitschreiben und mehr Verantwortung zeigen... blablabla. Es gab Folien, es gab Arbeitsblätter, es gab Bücher und alles war im Endeffekt nicht wirklich anders als die Jahre zuvor. Außer dass man halt Kurse statt Klassen hat und weniger Fächer und sowas, aber halt rein von der Art des Unterrichtens her.
In der Oberstufe hieß es dann z.B. bei Referaten: nicht so viel ablesen, an der Uni müsst ihr das alles auswendig können, da gibts keine Karteikarten mehr! Größter Schwachsinn ever, hatte letztes Semester ein Referat und der Dozent meinte es sei fast unmöglich so hochkomplizierte Dinge (ok das war evtl übertrieben) auswendig vorzutragen und natürlich dürften wir (bis zu einem gewissen Grad) ablesen xD.

Generell war die Oberstufe auch meine beste Schulzeit. Mit dem Lernen hatte ich nie viel Probleme gehabt, obwohl ich meine Hausaufgaben äußerst selten und nur in den Fächern erledigt habe in denen es unbedingt notwendig war (und da auch nur in der Stunde davor oder so...). Wenn ich nochmal Abi machen müsste würd ich aber vermutlich mehr lernen. Ich dachte mir immer nur "Jaja, solang du einigermaßen gut durchkommst ist alles gut. 9 Punkte in der Klausur? Ja passt schon." aber im Nachhinein denkt man sich dann immer: hätt ich nur da und da ein bisschen mehr gelernt hätte ich jetzt wahrscheinlich nen besseren Abischnitt.

In Bayern wurde das LK/GK-System ja abgeschafft aber meine Abifächer waren schriftlich Deutsch, Mathe und Französisch (wobei die ersten zwei Pflicht sind) und mündlich Spanisch und Religion. Eigentlich wollte ich ja Geschichte/Sozi mündlich machen statt Religion, aber da ich in Religion einfach die besseren Noten hatte (weil ich die Geschi-Klausuren regelmäßig verkackt habe...), hab ich Religion genommen. Also ich würd mir meine Abifächer oder LK/GKs wie auch immer auch nach meinen Noten in dem jeweiligen Fach aussuchen denke ich. Oder im Notfall halt nach dem Auschlußverfahren :mrgreen: .

Zum Thema ihn/sie nicht mehr sehen: ich hatte ihn ja in der Oberstufe nicht mehr im Unterricht, was aber nicht weiter schlimm war, da wir uns in der Pause etc. öfter gesehen haben als die Jahre zuvor wo ich ihn noch hatte (Raucherpausen und sowas :ugly:). Nach dem Abi war eigentlich mehrere Monate erstmal relativ wenig Kontakt, zumindest in und nach den Sommerferien, da ich seinen Stundenplan nicht mehr kannte und nicht wusste wo ich ihn eventuell treffen könnte... und es gab nur ein paar weniger Worte über facebook. Seit Januar haben wir uns dann ab und an zum Kaffeetrinken in seiner Freistunde getroffen und seit April wurde das mehr oder weniger regelmäßig, also der Kontakt ist noch da. Konkret nach Kontakt gefragt habe ich ihn zwar nie wirklich, aber es war bei uns irgendwie klar, dass das über facebook schon noch irgendwie weiterläuft, er hat auch hin und wieder so Anspielungen gemacht sowas wie "da reden wir in ein paar Jahren nochmal drüber" wobei man das natürlich auch als Floskel sehen könnte aber auf meine Antwort "als ob wir uns da noch sehen würden" kam "ich hoffe doch" :mrgreen: .

Fazit: Oberstufe is halb so schlimm wie Lehrer einen glauben machen wollen und alles in allem ne geile Zeit, die man genießen sollte :ugly: .
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Re: EF, Qualifikationsphase und Abi

Beitragvon wallflower » 18.06.2015, 15:28

Also ich bin im Gegensatz zu vielen anderen hier nicht fertig, sondern eher so mittendrin. Bin in der Qualifikationsphase und mache nächstes Jahr Abi.
Ich war jetzt nie schlecht in der Schule, aber vor der Oberstufe hatte ich echt Angst. Vor der Einführungsphase haben die Lehrer uns alle weismachen wollen, dass es ab da total anders wird, viel schwerer und dass man seine Noten nicht halten wird.
Anders war es auch schon in der Einführungsphase auf jeden Fall, aber nicht schlechter. Alles in allem besser. Die ersten Wochen war ich unglaublich fertig nach der Schule, aber das hat sich dann gelegt. Es ist schon anstrengend... Wobei ich die Erfahrung gemacht habe dass ich für 80% Leistung 20% Aufwand brauche - und für die restlichen 20% Leistung 80% Aufwand. Vor allem jetzt in der Qualifikationsphase. Aber ich hänge mich jetzt halt schon ziemlich rein, weil ich ein Medizinstudium immer noch in Erwägung ziehe und ich ehrlich gesagt keine Lust habe, zu warten. Wer geringere Ansprüche an seine Leistung hat, muss auch dementsprechend weniger tun.

Zum Thema wie ich lerne? Ab diesem Halbjahr versuche ich es zu vermeiden, erst am Abend vorher anzufangen. Lieber am Wochenende vorher. Dann schreib ich mir Lernzettel und les sie mir immer wieder durch. Meistens klappt das ganz gut. Ich find es jetzt ehrlich gesagt leichter mich zu motivieren als vorher, weil man das Ziel vor Augen hat. :)

Zum Thema ihn/sie nicht mehr sehen: Ich hab ihn erst in der Oberstufe bekommen. :D Richtiger Zufall, dass ich in seinen Kurs gekommen bin. Hätte auch in 6/7 andere kommen können.
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Re: EF, Qualifikationsphase und Abi

Beitragvon Autumn » 18.06.2015, 18:54

Schokopony hat geschrieben:Was mich interessieren würde, ob jemand mathe mündlich ins abi genommen hat. Ich stehe jetzt 4 (haben die zk nicht wieder, weil mein Lehrer diese Woche krank isf), aber würde mich dann vll doch trauen mathe mündlich ins abi zunehmen anstatt bio mündlich bzw schriftlich. Hat damit jemand Erfahrung?

Zu Mathe mündlich: Ich hatte Mathe als mündliches Prüfungsfach und es war wirklich super. Stand im Durchschnitt auf 8 Punkten (also 3) in Mathe, aber es gab auch Teilbereiche, in denen ich auf 3-6 Punkten (also 4+ bis 5+) stand. Die Aufgaben waren okay (du musst nur davon weggehen, jede Aufgabe bis ins kleinste Details zu Fuß zu rechnen und aufzuschreiben, weil die Zeit sonst nicht reicht) und besonders gut ist eben, dass die Prüfer*innen dir Tipps geben, wenn du bei einer Aufgabe hängst. Ist auch überhaupt kein Problem, wenn du eine oder zwei Teilaufgaben in der Vorbereitungszeit nicht schaffst oder verstehst, solange du sie in der Prüfung dann (mit Hilfe, wenn nötig) erklären kannst. Hatte so am Ende 8 Punkte im Mathe-Abi, obwohl ich zwei von insgesamt sechs Teilaufgaben erst nicht verstanden hatte. :)
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Re: EF, Qualifikationsphase und Abi

Beitragvon november » 19.06.2015, 19:37

Ich bin gerade in der EF und bekomme in einer Woche mein bestes Zeugnis meiner bisherigen Schullaufbahn. (Warum kann ich mir das nicht für die Q1/Q2 aufheben?!). Ich fand das Schuljahr echt "anspruchslos", wenn ich es mal so sagen darf. Durch die Wiederholung des Stoffes auch teilweise richtig langweilig (Stichwort: Grundlagen der Dynamik in Physik....). Klar, es gab auch neuen Stoff, aber der war jetzt nicht komplett neu und immer im Zusammenhang mit den bisherigen Themen.
Angefangen zu lernen habe ich immer einen Tag vorher bzw. wenn mehrere Klausuren in einer Woche anstanden auch ein paar Tage vorher.
Wo ich mich richtig reingehängt habe ist SoMi. Regelmäßige Mitarbeit und Hausaufgaben machen schon ganz schön viel aus. Motivation dafür waren meistens meine Lehrer. Ich habe in (fast) jedem Fach nette und vor allem kompetente Lehrer, die den Unterricht immer sehr gut gestaltet haben. Ich hoffe, dass ich das in der Q-Phase auch so erleben darf, damit ich dementsprechend auch meine Noten halten kann.

Natürlich ist das für jeden anders. Es gibt auch einige Leute in unserer Stufe, die total abgesackt sind. Aber die hatten auch eine ziemlich ausgeprägte "ist-mir-egal-Haltung".

Meine LK Wahl fiel auf Mathe und Englisch (er hat sich als Lehrer eingetragen!!!!). Die beiden anderen Abifächer sind Physik und Erdkunde (mündlich). Auch da kommen eigentlich nur gute Lehrer infrage. :thumbleft:
Ich lasse mich einfach mal überraschen...

Zu dem Punkt des Nicht-mehr-Wiedersehens: ich hoffe halt, dass ich in seinen LK komme (3 Stunden in der Woche mit ihm!). Aber ich denke selbst wenn das nicht der Fall sein sollte- man sieht sich ja immer wieder auf dem Flur. Und wer weiß, vielleicht wird dadurch die Beziehung ja sogar besser?
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Re: EF, Qualifikationsphase und Abi

Beitragvon Schokopony » 19.06.2015, 20:26

Wir haben irgendwie 5 Stunden pro Woche für die LK's ^^

Aber so an sich war die EF auch voll okay. Erst recht in Mathe, wo ich Sachen jetzt mal verstanden habe :D

Was ich echt super finde, ist diese freundschaftliche zwischen Lehrer und Schüler :D
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