mündliche Abiturfächer




Alles was mit Lehrern allgemein zu tun hat - oder auch mit Schule und Beruf.

mündliche Abiturfächer

Beitragvon kim0406 » 06.07.2015, 19:24

Bei denen, die ihr Abi schon hinter sich haben, würde es mich mal interessieren, was für erErfahrungen ihr mit verschiedenen mündlichen Abi-Fächer hättet, d.h. ob sie eher schwer oder leicht waren und was für Art Aufgaben es gab oder einfach generell wie so eine Prüfung abläuft.
Besonders würden mich die Fächer Mathe und Erdkunde interessieren, da ich selbst mich noch für eins von den beiden entscheiden muss. Dazu muss ich sagen, dass ich Erdkunde auf Englisch habe, allerdings kein wirklicher Fan von dem Fach bin... :/
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Re: mündliche Abiturfächer

Beitragvon Lui_Bee » 06.07.2015, 21:51

Also wenn man Mathe kann, dann gut. Aber ich für meinen Teil würde die Beine in die Hand nehmen und rennen was das Zeug hält. Und zwar zu Erdkunde. Auf Deutsch, Englisch, Koreanisch. Egal, alles ist besser als Mathe :D

Ich hätte Religion. Das war super und die Prüfung war echt klasse. Lag aber zu großen Teilen auch an meinem tollen Relilehrer. Religiös bin ich nämlich garantiert nicht :D

Dieser Eintrag war jetzt nicht sonderlich hilfreich aber ich wünsche dir trotzdem viel Glück :)
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Re: mündliche Abiturfächer

Beitragvon Leobaby » 06.07.2015, 23:59

Ich weiß jetzt nicht wo du her kommst und ob das nen Unterschied macht, aber ich kann dir mal sagen, wie das bei mir ablief. Also hab in Reli gemacht, aber ich denke nicht, dass das vom Ablauf so nen großen Unterschied macht.

Alsoo, mein Lehrer hat vorher ja meine Fragestellung mit mir besprochen und dann was vom Stoff her so bei der Befragung dran kommen könnte. Er hat da dann auch eher die Fragen gestellt. Bei der Präsentation lief das so wie geplant. :D Ich habe ein paar Minuten meinen Vortrag gehalten, dann durfte ich mich setzen und die, die mein Thema ausgesucht hat (oh je, ich weiß tatsächlich nicht mehr, wie die genannt wurde) hat ein paar Fragen zum Thema gestellt und danach hat mein Lehrer Fragen zum generellen Relistoff gefragt.

Diese Frau bei mir, hat mir ein paar Punkte abgezogen, weil sie der Meinung war, dass ich nicht selbstbewusst genug aufgetreten bin, so als Tipp ;)
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Re: mündliche Abiturfächer

Beitragvon miracle » 07.07.2015, 01:01

Oh, Mathe ist aber echt nicht ohne... Wähle das bitte nur, wenn du den Stoff sicher beherrscht!

Ich hatte letztes Jahr eine mündliche Prüfung in Geschichte. Wir konnten uns vorher zwei Halbjahresthemen aussuchen und ich hatte im Endeffekt die Zeitspanne von 1914-1989. Das war schon ziemlich krass, weil man einfach nicht alles erfassen und sich jedes Detail einprägen kann, gerade bei den komplexen politischen Zusammenhängen im Kalten Krieg, denn es ging nicht nur um Deutschland zu der Zeit, sondern z.B auch um die Kuba- und Koreakrise, den Vergleich BRD-DDR und viel mehr. War also nicht ohne.
Das Ende der Geschichte war, dass ich viel zu viel gelernt hatte, nichts aus WK I oder Kaltem Krieg dran kam und ich in der Prüfung eine Karikatur und einen Text zu einer rechten Gruppierung bekommen habe, die auf Wikipedia nichtmal einen Eintrag hat. :roll: Ich hatte dann 20 Minuten Zeit, um mir Notizen zu machen und musste danach 20 Minuten lang Fragen beantworten.
Kannst dir ja vorstellen, dass es nicht gerade gut lief...
Wenn du die Wahl hast, versuche, eine Präsentationsprüfung in Erdkunde zu machen, dann hast du ein konkretes Thema, auf das zu arbeiten kannst. Außerdem kannst du dir schon einige Stichworte auf englisch aufschreiben. :wink:
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Re: mündliche Abiturfächer

Beitragvon Orwell » 07.07.2015, 09:49

Von Mathe raten die Mathelehrer unserer Schule durchweg als mündliches Prüffach ab, auch wenn man sehr gute Noten in dem Fach erzielt. Aber hier im Forum habe ch jetzt schon öfter von guten/sehr guten mündlichen Matheprüfungen gelesen, also ist das wohl keine Unmöglichkeit. :D
Zu Erdkunde kann ich nichts sagen, da ich selbst Philosophie hatte, aber es gab bei uns recht viele Erdkundeprüfungen und dabei alle möglichen Noten. Erdkunde ist, glaube ich, ein Fach das sich recht gut vorbereiten lässt, während man in Mathe bei einer Aufgabe auch mit sehr guter Vorbereitung mal aufgeschmissen sein kann. In Erdkunde kann man immerhin irgendwas noch sagen. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man in gesellschaftswissenschaftlichen Prüffächern mündlich generell auch mal Wissen anbringen kann, das nicht zur Aufgabe gehört, wenn die Prüfer merken, dass da was da ist. Ich kann mir nicht vorstellen, inwiefern das in Mathe möglich ist. Aber ich hab auch weder Mathe noch Erdkunde gemacht und sollte deshalb eigentlich still sein. :D

Beliebt ist bei uns an der Schule als mündliches Prüffach besonders Religion, wo auch oft gute Ergebnisse erzielt werden. Der Gegensatz dazu ist Wirtschaft/Politik, wo die meisten trotz guter Vorbereitung und guten Ergebnissen in der Vorabiturszeit keine guten Prüfungsnoten erreichen. Kann aber auch daran liegen, dass alle unsere WiPo-Lehrer ziemlich hohe Ansprüche haben. :D Ansonsten sind Philosophie, Geschichte und Biologie bei uns noch sehr beliebt und darin werden auch alle möglichen Noten von 0-15 aber immer entsprechend der Vorbereitung erreicht.
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Re: mündliche Abiturfächer

Beitragvon kim0406 » 07.07.2015, 12:39

Wow, erstmal danke für die vielen schnelle Antworten! Ist ganz interessant mal verschiedene Ansichten zu hören. :)
Ich will nicht angeben, aber mein "Problem" ist, ich komme nach den Ferien übrigens in die Einführungsphase und mache nach 12 Jahren mein Abi in NRW, dass ich in allen Fächern, außer Musik, aber das hab ich eh abgewählt, auf 1 stehe und damit nicht so richtig weiß, wo ich meine Prioritäten setzen soll...
Gut, Reli fällt bei mir als Fach eh weg, habs abgewählt. Mathe macht mir Spaß, aber ja, stimmt, wenn dann was dran kommt, was man nicht wirklich kann, ist man echt aufgeschmissen...bei Erdkunde hat man dann wenigstens noch ne Chance irgendwas zu sagen. So hatte ich das bis jetzt noch gar nicht betrachtet. :thumbleft:
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Re: mündliche Abiturfächer

Beitragvon Kaulquappe » 07.07.2015, 16:02

Von Mathe raten bei uns auch sämtliche Mathelehrer eher ab und ich kann mich auch nicht erinnern, dass in den letzten zwei Jahren jemand Mathe mündlich gemacht hätte.
Orwellsmaid hat geschrieben:Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man in gesellschaftswissenschaftlichen Prüffächern mündlich generell auch mal Wissen anbringen kann, das nicht zur Aufgabe gehört, wenn die Prüfer merken, dass da was da ist.
Das habe ich auch gemerkt, ich habe in einer meiner Prüfungen erstmal ne Weile übers Fernsehen geredet, da hat ja jeder Erfahrungen, auch wenn das nicht primär die Aufgabenstellung war. Meine Prüfungsfächer waren Politik (bei uns eines der beliebtesten Prüfungsfächern) und Ethik. Politik fand ich gut, hatte aber auch Glück mit den Themen und mit den Prüfern. Ethik sah da etwas mieser aus. Ich durfte mir aus vielen Umschlägen mit Prüfungsaufgaben selbst einen auswählen, hatte dann 20 Minuten Zeit, um mir Gedanken und Notizen dazu zu machen. Dazu musste ich dann 10 Minuten sprechen. Hab ich nicht ganz geschafft, aber auch wenn das alle Lehrer vorher abgestritten haben, hat mein Prüfer mir dann noch ein paar Fragen dazu gestellt. Der Rest war dann Fragen zu nem anderen Thema, bzw auch nochmal eine Karikatur/Statistik/Foto/whatever zum auswerten.
I choose to love you in silence because in silence I find no rejection, and in silence no one owns you but me.

Wir geben uns so viel Mühe, das, was wir wirklich fühlen, vor denjenigen zu verbergen, die am dringendsten über unsere wahren Gefühle Bescheid wissen sollten. Die Leute versuchen immer, ihre Gefühle zu unterdrücken, als wäre es irgendwie falsch, ganz natürliche Reaktionen auf das Leben zu haben. (Colleen Hoover - Maybe Someday)

Even though it clearly states “Don’t cross this line”, I can’t take it, no matter who tells me to never cross it, I’ve already stepped over it.
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Re: mündliche Abiturfächer

Beitragvon Leobaby » 08.07.2015, 04:38

Was Mathe angeht, unser Lehrer war jetzt nicht sooo dagegen und hat uns mal gezeigt, wie das so aussieht. Eine Schülerin hat dann freiwillig eine frühere Prüfung vor der Klasse gemacht. Meiner Meinung nach ging das. Aber er er meinte auch, dass man sich schon relativ sicher sein muss und am besten keine größeren Schwächen haben sollte, weil ja echt alles dran kommen kann.
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